Warum die Seele die 1, 2 und 3 nach unten schickt, und warum der Körper die 0, 1 und 2 zur 7 ergänzt. Dazu die Geschichte der Seelenzahlen und die Geschichte der Namenspyramide.
Aus einem Geburtsdatum entstehen drei Bilder. Das Geistbild rechnet mit den Rohziffern. Das Seelenbild und das Körperbild übersetzen zuerst. Beide Codes sind keine Willkür, sie folgen einer einzigen Regel, und diese Regel lässt sich an der Anordnung der neun Zahlen ablesen.
Die beiden Codes im Überblick
Nur die Ziffern des Geburtsdatums werden umgewandelt. Namen werden nie umgewandelt.
Seelenbild-Code (Seelentyp)
Ziffer im Datum
wird im Seelenbild zur
Weg
1
7
Geistsäule, zwei Etagen tiefer
2
8
Seelensäule, zwei Etagen tiefer
3
9
Körpersäule, zwei Etagen tiefer
4 bis 9
bleibt
keine Änderung
0
0, im Monat 10
Oktober: 7 plus 10
Merksatz: Plus 6, Säule bleibt. Die Qualität der Zahl bleibt erhalten, nur das Stockwerk wechselt: vom Überbewusstsein ins Tagesbewusstsein.
Körperbild-Code (Körpertyp)
Ziffer im Datum
wird im Körperbild zur
Weg
0
7
Nacken zu den Füßen
1
6
Hinterkopf zum Sakralzentrum
2
5
Scheitel zum Solarplexus
3 bis 9
bleibt
keine Änderung
Summe 10
bleibt 10
10er Körpertyp, Blick auf die 0
Merksatz: Vom Kopf in den Unterleib und auf die Füße. Jedes Paar ergänzt sich zur 7: 0 und 7, 1 und 6, 2 und 5.
Das Ordnungsprinzip: neun Zahlen, drei Reihen, drei Säulen
Beide Codes werden erst verständlich, wenn man die neun Zahlen so anordnet, wie sie in der Buchstabentabelle, im Seelenbild und in den Kanälen des Pentagramms stehen: als Quadrat aus drei Reihen und drei Säulen. Jede Zahl hat damit zwei Anteile, einen aus ihrer Reihe und einen aus ihrer Säule.
Geist · Führer 1 · 4 · 7
Seele · Anhänger 2 · 5 · 8
Körper · Ausdruck 3 · 6 · 9
Reihe VerstandÜberbewusstsein die Antennen
1geistigste Geistzahl Spirituelles Bewusstsein
2geistigste Seelenzahl Kausales Bewusstsein
3geistigste Körperzahl Aktivierendes Bewusstsein
Reihe GefühlUnterbewusstsein die Tiefe
4seelischste Geistzahl Unterbewusstsein
5seelischste Seelenzahl Seelenbewusstsein
6seelischste Körperzahl Ego-Bewusstsein
Reihe PraxisTagesbewusstsein die Realität
7praktischste Geistzahl Realbewusstsein
8praktischste Seelenzahl Gefühlsbewusstsein
9praktischste Körperzahl Mentalbewusstsein
0 der Kreis um alles: Wandlungsbewusstsein, der 10. Platz. Keine Zahl, sondern Ziffer. Alles oder nichts.
Was die Reihen bedeuten
Oben Verstand: Idee, Plan, Aktivierung. Das sind die Antennen, hier kommt an, was nicht aus dem eigenen Kopf stammt. Mitte Gefühl: Handeln, Glauben, Entscheiden, hier gehen Erlebnisse tief. Unten Praxis: Erfolg, Genuss, Vollendung, hier wird gelebt, was andere sehen.
Die Summe jeder Reihe ergibt die 6: 1+2+3, 4+5+6 = 15, 7+8+9 = 24. Jede Etage mündet in der Zahl der Liebe und der Entscheidung.
Was die Säulen bedeuten
Links 1-4-7, der Geistkanal: Impulse über das Geistige. Mitte 2-5-8, der Dienstleistungskanal: Impulse über das Gefühl. Rechts 3-6-9, der praktische Kanal, auch Leidenskanal: man muss es tun, um es zu verstehen.
Die Säulen ergeben 12, 15 und 18, also 3, 6 und 9: die drei praktischen Zahlen, Kommunikation, Entscheidung, Vollendung.
Was die Mitte bedeutet
Jede Linie durch die Mitte läuft über die 5 und ergibt 15: die Säule 2-5-8, die Reihe 4-5-6, die Diagonalen 1-5-9 (Tüftlerkanal) und 3-5-7 (Heilerkanal). Keine andere Zahl liegt auf vier Linien. Darum ist die 5 die seelischste Seelenzahl und der innerste Punkt des Menschen.
Die Ecken 1, 3, 7, 9 ergeben 20. Die Innenpunkte 2, 4, 6, 8 ergeben ebenfalls 20. Alle neun ergeben 45, die 9.
Die Regel hinter beiden Codes
Im Geburtsdatum stehen die statischen Zahlen, die grünen. Sie zeigen Prägung, Herkunft, Vergangenheit, das Mitgebrachte. Sie ruhen, sie schlafen, und wo sie sich häufen, blockieren sie. Sie sind Materie. Im Namen stehen die dynamischen Zahlen, die roten. Sie zeigen Talent und Aufgabe, sie regen an, sie wollen bestätigt werden. Sie sind Energie.
Der eine Satz, der alles erklärt: Wo keine Materie ist, kann nichts blockieren. An den Plätzen, die nach oben offen sind, kann deshalb keine statische Zahl stehen. Genau diese Plätze räumt der Code frei.
Im Seelenbild
Die obere Etage 1, 2, 3 ist das Überbewusstsein: Spirituelles, Kausales und Aktivierendes Bewusstsein. Hier gibt es keine Realität und keine Materie. Darum kann hier keine grüne Zahl wohnen. Jede 1, 2 und 3 des Datums steigt in ihrer Säule zwei Etagen hinunter ins Tagesbewusstsein, wo sie gelebt werden kann.
Nur eine rote Zahl aus dem Namen darf oben stehen. Das Datum prägt, der Name ruft.
Im Körperbild
Die drei Kopfzentren sind nach oben offen: der Hinterkopf (1, Ideen und Inspiration), der Scheitel (2, Kronenchakra, Verbindung zum höheren Selbst) und der Nacken (10, Akasha, spontane Rückerinnerung). Im Körperprinzip ist dort keine statische Blockade möglich. Darum wandern 1, 2 und 0 des Datums an die Orte, an denen der Körper die Erde berührt.
Die Stirn (3, drittes Auge, Reflexion) ist bereits Wahrnehmung im Körper. Dort darf eine grüne Zahl stehen, deshalb bleibt die 3.
Alles andere bleibt unangetastet. Der Code verändert keine Qualität, er versetzt nur. Die Zahl, die umgewandelt wurde, bleibt in der Deutung erkennbar: Eine 7 im Seelenbild ist entweder eine echte 7 oder eine umgewandelte 1, und beides wird unterschiedlich gelesen.
Der Seelenbild-Code: 1 zu 7, 2 zu 8, 3 zu 9
Das Seelenbild wird als Pyramide in einem Kreis gezeichnet: ein Quadrat mit zwei Diagonalen, die 5 in der Mitte als Spitze, die 0 als Kreis darum. Drei Etagen, drei Säulen, zehn Bewusstseine.
Gestrichelt in Gold: der Weg der umgewandelten Ziffern. Jede bleibt in ihrer Säule und steigt vom Überbewusstsein ins Tagesbewusstsein.
Geistsäule
1 wird zur 7
Spirituelles Bewusstsein zu Realbewusstsein. Der Wille, die Idee, das Ich aus dem Datum kann die Seele nur dort erleben, wo es real wird. Eine umgewandelte 1 auf der 7 heißt: zu stark eigene Wege, Einzelgänger, Doppelblockade zwischen Wille und Wirklichkeit.
Seelensäule
2 wird zur 8
Kausales Bewusstsein zu Gefühlsbewusstsein. Intuition und Gefühl aus dem Datum landen dort, wo Gefühle gezeigt oder weggeschlossen werden. Eine umgewandelte 2 auf der 8 heißt: Zweifel, Grübeln, Gefühle in der Schublade, dazu die Bequemlichkeit der 8.
Körpersäule
3 wird zur 9
Aktivierendes Bewusstsein zu Mentalbewusstsein. Die innere Schubkraft landet beim Aufnehmen und Verarbeiten. Eine umgewandelte 3 auf der 9 heißt: Ungeduld, Hektik, Stress mit sich und anderen, Brett vor dem Kopf, wenn es zu schnell gehen soll.
Drei Leseregeln für umgewandelte Zahlen in der Seele
Halbe Kraft, halbe Anbindung. Eine umgewandelte Zahl wirkt im Seelenbild nur zu etwa 50 Prozent. Dafür behält sie die halbe Anbindung nach oben, denn sie ist von dort gekommen. Eine echte 7, 8 oder 9 wirkt voll, hat diese Anbindung aber nicht.
Immer fragen: echt oder umgewandelt? Steht eine grüne 7, 8 oder 9 im Tagesbewusstsein, lohnt der Blick ins Datum. Kommt sie aus einer 1, 2 oder 3, wird sie über deren Thema gelesen.
Die 4, 5 und 6 bleiben. Das Unterbewusstsein ist genau die Etage, in der Prägung sitzt und tief geht. Dort darf das Datum stehen. Auch 7, 8 und 9 bleiben, sie sind bereits Realität.
Die 0 im Oktober
Im Tag und im Jahr bleibt die 0 eine 0. Im Monat wird sie zur 10. Der Grund liegt in den drei Schablonen des Datums: Der Tag ist das Geistprinzip, das Jahr das Körperprinzip, der Monat das Seelenprinzip, die Verbindung zur Mutter und zur Psyche. Eine 0 am Seelenplatz ist nicht nichts, sie ist das ganze Wandlungsbewusstsein, der 10. Platz. Darum zählt der Oktober im Seelenbild mit 7 plus 10, nicht mit 7 plus 1 plus 0.
Beispiel: 20.10.1923 wird zu 8 0 . 7 10 . 7 9 8 9, Summe 58, also 13/4, ein 4er Seelentyp. Ohne die Oktoberregel käme fälschlich 49/4 heraus, und bei anderen Daten weicht das Ergebnis ab. Wer im Oktober geboren ist, gilt zugleich als Wandler: Die Seele macht mit der 0 im Monat ständig Wandlungen durch.
Der Körperbild-Code: 0 zu 7, 1 zu 6, 2 zu 5
Das Körperbild legt die zehn Plätze auf den Körper. Jeder Platz ist ein Energiezentrum. Oben am Kopf liegen die drei Zentren, die nach oben offen sind, und genau diese drei werden umgewandelt.
Die zehn Energiezentren
Platz
Zentrum
Thema
1
Hinterkopf
Ideen, Inspiration, Kopftätigkeit
2
Scheitel
Kronenchakra, Intuition, Verbindung zum höheren Selbst
Was der Kopf empfängt, erlebt der Körper unterhalb des Nabels. Die 1 geht über die Persönlichkeitsachse 1-6 von der Erkenntnis zur Versuchung und zur Entscheidung. Die 2 geht vom Kronenchakra in den Bauch, wo Intuition zu Glauben wird. Die 0 geht vom Nacken auf die Füße, wo Wandlung zu Bewegung wird.
Warum jedes Paar die 7 ergibt
Die 7 ist im Körperbild der Platz der Füße, der Ort, an dem der Mensch den Boden berührt. Jede der drei Kopfzahlen bekommt den Partner, der sie zur 7 ergänzt, also den Partner, der sie erdet. Die 7 ist zugleich die praktischste Geistzahl: der Geist, der in der Praxis ankommt. Das ist der Sinn des Körperbilds. Es zeigt nicht, was jemand denkt, sondern wie er die Dinge umsetzt und wo er Energie verliert.
Drei Leseregeln für umgewandelte Zahlen im Körper
Volle Kraft. Anders als in der Seele wirkt eine umgewandelte Zahl im Körperbild zu 100 Prozent. Die Energie ist körperlich angekommen.
Kein 1er Körpertyp. Im Körperbild gibt es keine 1 mehr, jede 1 ist zur 6 geworden. Ergibt die Quersumme 10, bleibt sie als 10 stehen, und das Hauptaugenmerk liegt auf der 0: Mutter, Klammern, ständige Veränderung, Sucht.
Umgewandelt heißt: von oben gekommen. Eine umgewandelte 1 auf der 6 ist der Wille vom Hinterkopf, der über Entscheidung und Durchsetzung gelebt werden will. Eine umgewandelte 2 auf der 5 ist Intuition, die geglaubt werden muss. Eine umgewandelte 0 auf der 7 ist Loslassen, das über Bewegung und Erdung gelingt.
Warum die Codes verschieden sind
Geistbild
Kein Code
Das Pentagramm ist das Grundbild. Alles entsteht im Geist, gedanklich, und von dort aus prägt es Seele und Körper. Deshalb rechnet das Geistbild mit den Rohziffern, und bei jeder Blockade gilt der erste Blick dem Geistbild.
Seelenbild
Plus 6, Säule bleibt
Die Seele ordnet nach Bewusstseinsebenen. Eine geprägte Zahl kann nicht in der Antenne sitzen, sie muss in die Realität. Deshalb geht sie zwei Etagen hinunter und behält ihre Qualität: Geist bleibt Geist, Seele bleibt Seele, Körper bleibt Körper.
Körperbild
Ergänzung zur 7
Der Körper ordnet nach Organen und Zentren. Eine geprägte Zahl kann nicht im Kopf sitzen, sie muss dorthin, wo der Körper die Erde berührt. Deshalb bekommt jede Kopfzahl ihren erdenden Partner, und die Paare ergeben 7.
Die Reihenfolge der drei Bilder ist die Reihenfolge der Entstehung: Gedanke, Gefühl, Manifestation. Ein Thema, das jahrelang gedacht und gefühlt wird, zeigt sich zuletzt im Körper. Darum liest man Geist zuerst, dann Seele, dann Körper, und darum darf das Seelenbild erst ab dem 40. Lebensjahr voll ausgedeutet werden: Die inneren Bedürfnisse kommen erst dann an die Oberfläche.
Die Geschichte der Seelenzahlen
Oder: die Pyramide, die man nur von oben sieht
Wer zum ersten Mal ein Seelenbild sieht, sieht ein Quadrat mit zwei Diagonalen in einem Kreis. Es wirkt wie ein Fenster oder ein Kompass. In Wahrheit ist es eine Pyramide, gesehen aus der Vogelperspektive. Die vier Ecken sind die Grundkanten, die Diagonalen sind die Grate, und der Kreuzungspunkt in der Mitte ist die Spitze. Auf der Spitze steht die 5.
Warum ausgerechnet die 5? Weil sie die einzige Zahl ist, die alle anderen verbindet. Legt man die neun Zahlen als Quadrat, dann läuft jede Linie durch die Mitte über die 5: die Säule 2-5-8, die Reihe 4-5-6, die Diagonale 1-5-9 und die Diagonale 3-5-7. Jede dieser vier Linien ergibt 15, also 6, die Zahl der Liebe und der Entscheidung. Keine andere Zahl kann das. Darum ist die 5 die seelischste Seelenzahl, der innerste Punkt des Menschen, der Solarplexus, der Glaube an sich selbst. Wer die 5 lebt, vereinigt alle Zahlen.
Um die Spitze herum liegen zwei Ringe. Die Ecken 1, 3, 7 und 9 sind die ungeraden, die männlichen, die anstoßenden Zahlen. Zusammen ergeben sie 20. Die Innenpunkte 2, 4, 6 und 8 sind die geraden, die weiblichen, die aufnehmenden Zahlen. Auch sie ergeben 20. Die Seele hält sich die Waage, und beide Ringe reduzieren sich auf die 2, die Zahl der Seele selbst, die Zahl der zwei Perspektiven. Alle neun zusammen ergeben 45, die 9: Vollendung.
Dann der Kreis. Er ist die 0. Die Null hat keinen Zahlenwert, sie ist alles oder nichts, und sie trägt alle Zahlen von 1 bis 9 in sich. Weil man sie auf keinen Platz setzen kann, umschließt sie das Bild und bekommt einen Namen am Rand: das Wandlungsbewusstsein, der 10. Platz. Die 5 ist der innerste Punkt des Menschen, die 0 der äußerste Punkt im Universum. Beide zusammen bilden die Glaubensachse 0-5, die leichteste Achse des Systems: innen glauben, außen wandeln. Wer eine 0 im Datum hat, wird sein Leben lang geprüft, wie gut er loslassen kann.
Jetzt die drei Stockwerke. Oben wohnen 1, 2 und 3, das Überbewusstsein, die Antennen: Spirituelles Bewusstsein, Kausales Bewusstsein, Aktivierendes Bewusstsein. Hier kommt an, was nicht aus dem Verstand stammt: Impulse, Eingebungen, eine Schubkraft von innen. In der Mitte wohnen 4, 5 und 6, das Unterbewusstsein, wo Erlebnisse tief gehen, wo Träume, Glaube und Ego sitzen. Unten wohnen 7, 8 und 9, das Tagesbewusstsein, die Realität des Lebens: Realbewusstsein, Gefühlsbewusstsein, Mentalbewusstsein. Das ist der Teil der Seele, den andere an uns bemerken.
Und die drei Säulen. Links 1-4-7, der Geistkanal: Impulse über das Geistige, Ideen, die in die Praxis wollen. In der Mitte 2-5-8, der Dienstleistungskanal: Impulse über das Gefühl, der Wunsch, für Menschen da zu sein. Rechts 3-6-9, der praktische Kanal, auch Leidenskanal genannt: Man muss es tun, um es zu verstehen, und wer nicht ins Tun kommt, lernt es über das Schicksal.
Die Seelenzahlen 2, 5 und 8 sind also die mittlere Säule, die Treppe vom Himmel bis auf die Erde. Oben die 2, die geistigste Seelenzahl, das Kausale Bewusstsein: Intuition, Verbindung zum höheren Selbst, geistige Zusammenhänge aus dem Gefühl heraus verstehen. In der Mitte die 5, das Seelenbewusstsein: große Gefühle, intensives Innenleben, Höhen und Tiefen, die sich schnell abwechseln. Unten die 8, die praktischste Seelenzahl, das Gefühlsbewusstsein: Man hört das Gras wachsen, erkennt sofort, was andere fühlen, und zeigt das eigene Gefühl oder verschließt es. 2 plus 5 plus 8 ergibt 15, die 6. Die Seelensäule mündet in der Liebe.
Und hier liegt der Grund für den Code. Das Geburtsdatum bringt Materie mit, Prägung, Herkunft. Die obere Etage ist aber keine Materie, sie ist Antenne. Darum kann keine grüne, statische Zahl dort wohnen. Steht im Datum eine 1, eine 2 oder eine 3, dann steigt sie in ihrer eigenen Säule die Treppe hinunter und meldet sich dort an, wo sie gelebt werden kann: die 1 beim Realbewusstsein als 7, die 2 beim Gefühlsbewusstsein als 8, die 3 beim Mentalbewusstsein als 9. Sie bleibt, was sie ist, Geist, Seele oder Körper. Sie wechselt nur das Stockwerk. Und weil sie den Weg von oben genommen hat, zählt sie nur zur Hälfte und behält die halbe Anbindung nach oben. Nur eine rote Zahl aus dem Namen darf oben wohnen. Das Datum prägt, der Name ruft.
Darum liest man das Seelenbild erst ab vierzig. Bis dahin funktioniert der Mensch über den Verstand, über Erziehung und Schule. Mit vierzig kommen die Bedürfnisse hoch, die in den drei Stockwerken gewartet haben. Wer sie dann erkennt, hat die Bedienungsanleitung für die zweite Lebenshälfte.
Die Geschichte der Namenspyramide
Oder: warum die Spitze nach unten zeigt
Die Pythagoreer hatten ein heiliges Zeichen, die Tetraktys: zehn Punkte in vier Reihen, oben einer, darunter zwei, drei, vier. 1 plus 2 plus 3 plus 4 ergibt 10. Sie lasen darin die Schöpfung: Aus dem Punkt wird die Linie, aus der Linie die Fläche, aus der Fläche der Körper. Die Spitze zeigt nach oben, weil die Vielfalt der Welt aus der Einheit hervorgeht. Oben das Eine, unten die Vielen. Das ist der Hinweg.
Die Namenspyramide ist dieselbe Figur, auf den Kopf gestellt. Oben stehen die Vielen: alle Buchstaben, die ein Mensch mit seiner Geburt bekommen hat, nebeneinander, breit, jeder mit seiner Zahl. Das ist die Mitgift. Darunter beginnt die Verdichtung. Zwei Nachbarn ergeben eine neue Zahl, zwei neue Zahlen ergeben die nächste, und Reihe für Reihe wird die Pyramide schmaler, bis unten ein einziger Punkt bleibt. Das ist der Rückweg: Aus den Vielen wird das Eine. Dieses Eine heißt Zielzahl. Sie sagt nicht, was jemand tun soll. Sie sagt, wo er am Ende seines Lebens stehen will, wenn er zurückblickt. Die Namenszahl, die Summe aller Buchstaben, ist die Lebensaufgabe, der Entwicklungsprozess. Die Zielzahl ist das Ergebnis des Prozesses. Beides steckt im selben Namen, aber die eine ist der Weg und die andere das Ziel.
Dass die Spitze unten liegt, hat einen zweiten Grund, und er steckt in der kleinsten Einheit der Pyramide, dem Dreieck. Zwei Zahlen oben, eine unten. Oben links die Mutter, oben rechts der Vater, unten das Kind. Oben das Thema, daneben das Wie, unten das Ergebnis. Links die Ursache, rechts die Wirkung, unten die Lösung. Jedes Dreieck zeigt nach unten, weil Leben so funktioniert: Aus zwei Dingen, die sich begegnen, entsteht ein Drittes, und das Dritte liegt tiefer, näher an der Erde, näher an der Materie. In der Zahlenlehre ist das Dreieck mit der Spitze nach oben das Zeichen der 3: Erfolg, drittes Auge, der Geist, der aufsteigt. Das Dreieck mit der Spitze nach unten gehört zur 6: Erde, Trieb, Versuchung, Entscheidung. Ein Name kommt von oben, aus dem Geist, und will in die Materie. Darum zeigt er nach unten.
Die Pyramide ist zugleich eine Uhr. Jeder Buchstabe der obersten Reihe trägt neun Jahre. Max Mustermann steht im M bis 9, im A bis 18, im X bis 27, und so weiter bis zum 72. Lebensjahr, acht mal neun. Danach hat der Mensch keine Aufgaben mehr, nur noch Narrenfreiheit. Links liegt die Vergangenheit, rechts die Zukunft, und die senkrechte Linie durch das heutige Alter ist die Gegenwart. Wer diese Linie von oben nach unten liest, sieht die Themen dieses Alters, von Reihe zu Reihe verdichteter, bis zur Spitze. Darum heißt es: In der umgekehrten Pyramide erkennt man alles, was ein Mensch erfahren musste, um in die Erkenntnis zu kommen. Je weiter unten, desto weniger Themen und desto mehr Essenz.
Eine Besonderheit noch: In der Pyramide taucht nie eine 0 auf. Sie kann sich nur verstecken, in der 10 aus 2 plus 8 oder 1 plus 9. Die Null ist der Kreis um das Seelenbild, das Universum, das alles umschließt. In der Pyramide der Materie bleibt sie unsichtbar, wie der Himmel hinter einer Summe. Und wer seinen Namen abkürzt, teilt die Pyramide: Aus einem Laserstrahl, der einen Kilometer reicht, werden zehn Taschenlampen. Wer den Nachnamen wechselt, schreibt sein Lebensbuch neu, denn die untere Hälfte der Pyramide und mit ihr die Zielzahl ändern sich.
Zum Schluss die drei Eckzahlen. Die Startzahl oben links, der erste Buchstabe, die Mutter: So kam ich ins Leben. Die Wegzahl oben rechts, der letzte Buchstabe, die Familie: Das trägt mich auf dem Weg. Die Zielzahl ganz unten: Das ergeben alle Zahlen gemeinsam, wenn man sie lange genug zusammenführt. Darum lohnt der Blick in die Spitze. Wer seine Zielzahl in einem Beruf, einem Partner, einer Heilpflanze oder einem Begriff wiederfindet, findet dort etwas, das ihm guttut. Die Pyramide zeigt nach unten, weil sie nach Hause zeigt.
Max Mustermann, gerechnet
Startzahl 4 (M, die Mutter)Wegzahl 5 (N, der Weg)Zielzahl 2 (die Spitze)erstes Dreieck: Mutter 4, Vater 1, Kind 5
Jede Zahl ist die Quersumme ihrer beiden Nachbarn darüber. Die Alterszeile zählt neun Jahre je Buchstabe. Die Zielspitze lautet 2-9-2: Max will bis ins Alter Träume und Ziele haben und sie mit einem Partner zu Ende bringen.
Antworten für Schüler und Kunden
Kurz genug für ein Gespräch, genau genug für eine Schulung.
Ist der Code willkürlich?
Nein. Beide Codes bewegen nur die Zahlen, die an Plätzen stünden, an denen das Geburtsdatum nichts blockieren kann, und sie bewegen sie an den Ort, an dem die Qualität gelebt wird. Keine andere Zahl wird angefasst. Im Seelenbild ist das die obere Etage 1, 2, 3, im Körperbild sind es die Kopfzentren 1, 2 und 10.
Warum werden im Seelenbild genau 1, 2 und 3 umgewandelt und nicht die 4?
Weil nur das Überbewusstsein keine statische Zahl tragen kann. Die 4, 5 und 6 bilden das Unterbewusstsein, die Etage, in der Prägung sitzt und tief geht. Dort gehört das Datum hin. Die 7, 8 und 9 sind bereits Realität.
Warum wird die 1 zur 7 und nicht zur 4?
Weil eine geprägte Zahl dorthin muss, wo sie sichtbar gelebt wird: ins Tagesbewusstsein, zwei Etagen tiefer. Die 4 wäre nur eine Etage tiefer und noch kein gelebter Alltag. Deshalb immer plus 6, und die Säule bleibt: 1 bleibt Geist, 2 bleibt Seele, 3 bleibt Körper.
Warum zählt die umgewandelte Zahl in der Seele nur halb, im Körper aber voll?
In der Seele ist sie von oben gekommen und behält die halbe Anbindung dorthin, deshalb wirkt sie nur etwa zu 50 Prozent. Im Körper ist die Energie angekommen, dort gilt sie ganz. Eine umgewandelte 7 an den Füßen wiegt so viel wie eine echte.
Warum werden im Körperbild 0, 1 und 2 umgewandelt, aber nicht die 3?
Hinterkopf (1), Scheitel (2) und Nacken (10) sind die Zentren mit Verbindung nach oben: Ideen, Kronenchakra, Akasha. Dort ist keine statische Blockade möglich. Die Stirn (3) ist bereits Wahrnehmung und Reflexion im Körper, dort darf eine grüne Zahl stehen, etwa als Allergie oder Druck im Kopfbereich.
Warum landen sie ausgerechnet auf 5, 6 und 7?
Weil Solarplexus (5), Unterleib (6) und Füße (7) die drei Zentren sind, mit denen der Körper die Erde berührt. Was der Kopf empfängt, wird unterhalb des Nabels erlebt. Und jedes Paar ergibt 7, die Zahl der Füße, der Erdung und der praktischsten Geistzahl.
Warum gibt es einen 10er Körpertyp, aber keinen 1er?
Weil es im Körperbild keine 1 mehr gibt, jede 1 ist zur 6 geworden. Ergibt die Quersumme 10, bleibt sie stehen, und der Blick geht auf die 0: Mutter, Klammern, ständige Veränderung, Sucht. Beim Seelentyp wird die 10 dagegen zur 1 reduziert, der 1er Seelentyp ist möglich.
Warum wird die 0 im Oktober zur 10, in Tag und Jahr aber nicht?
Der Monat ist der Seelenplatz, die Verbindung zur Mutter und zur Psyche. Eine 0 dort ist nicht nichts, sondern das ganze Wandlungsbewusstsein, der 10. Platz. Deshalb rechnet das Seelenbild im Oktober 7 plus 10. Im Tag (Geistprinzip) und im Jahr (Körperprinzip) bleibt die 0 eine 0. Im Körperbild wird jede 0 zur 7.
Warum hat das Geistbild keinen Code?
Weil alles im Geist entsteht. Das Pentagramm ist das Grundbild, Seele und Körper bauen darauf auf. Deshalb rechnet es mit den Rohziffern, und bei jeder Blockade gilt der erste Blick dem Geistbild.
Woher stammt das System der drei Bilder?
Aus der Pentalogie, der pentalogisch-pentadischen Lehre, die Hans Müller (1898 bis 1985) in rund vierzig Jahren Forschung entwickelt hat: das Geistbild im Pentagramm, das Seelenbild als Pyramide mit zehn Bewusstseinen, das Körperbild mit zehn Energiezentren und einem Umrechnungsschlüssel. Die hier gelehrte Methode hat dieses Fundament übernommen und mit der Namensanalyse und der Namenspyramide verbunden.
Lesehinweis: Dieses Datum hat drei Einsen. Im Seelenbild stehen deshalb drei umgewandelte 7 beim Realbewusstsein, dazu die echte 7 aus dem Tag. Drei davon wirken nur halb, eine voll. Im Körperbild stehen drei umgewandelte 6 im Sakralzentrum, zusätzlich zur echten 6 aus dem Jahr, und alle vier wirken voll. Die Zwischensumme wird immer mitgenannt: 52 trägt die Energie von 5 und 2, 61 die von 6 und 1.